Es wird komischer ...
Es war mittlerweile Dienstag geworden und das Wetter war nach wie vor gigantisch. Die Kinder spielten am Meer und wir saßen im Strandkorb.
Schön war, dass die Kids so zufrieden waren, dass man eigentlich den ganzen Tag nichts sagen musste.
Um die Ostseelegende komplett zu machen kaufte ich im Kiosk noch ein paar Fischbrötchen. Diese aßen meine Frau und ich im Strandkorb und die Kinder spielten mit ihren Spritzpistolen am Meer. Als sie anfingen zu streiten rief ihnen meine Frau zu, sie sollen aufhören (sie wollte nicht aufstehen, denn wir hatten ja noch die Brötchen zu essen). Leider fruchtete das nicht besonders und sie gingen dazu über vorbeilaufende Badegäste nass zu spritzen. Also rief ich nochmals kurz zu den Kids, sie sollten damit jetzt aufhören.
Der nächste Ruf kam dann von hinten. Der älterer Herr, der seit Tagen in seinem Sonnenstuhl saß und die Zeitung auswendig lernte bat uns höflich die gebotene Ruhe zu bewahren.
So wortwörtlich hörte sich das in etwa so an: "Ruhe!!! Hier wollen manche Menschen auch Ruhe haben!!! Gehen sie doch zu ihren Kindern, wenn sie etwas von ihnen wollen!!!"
(In so einem etwas militärisch angehauchtem Befehlston)
Mir gingen sofort 1000 Antworten durch den Kopf, die ich aber alle verwarf - man will sich ja nicht auf das Niveau seines Gegenübers begeben. Also sprang ich auf uns schrie: "Jawoll - Herr KaLeun!" und hab ihn ignoriert.
Die Familienhasserin schaltete sich natürlich auch sofort mit ein und meinte schrill: "Da brauchen sie doch nicht so zu schreien - die hören eh nichts." (als ob jemand geschrien hätte...).
In Gedanken erschien mir der Ostseestrand immer mehr wie ein riesiger Friedhof mit Strandkörben als Grabsteine.
Am nächsten Tag machten meine Kinder sich daran die Blumen zu gießen. Wir schmissen also den "Absperrhahn" an und los gings, bis eine Stimme vom Balkon im ersten Stock erschallte: "Das dürfen Sie nicht!"
Was verdammt nach mal darf ich nicht? - "Sie können nicht einfach die Pflanzen gießen!"
Auch die Erklärung, wir wären beauftragt worden, fruchtete kaum.
Ich erwähnte, dass es in Norddeutschland recht kompliziert wäre einfache Dinge zu tun. Darauf meinte die (übrigens auch schon lebensältere) Dame, ich müsse den Schlauch aber beim gießen von links nach rechts umstecken - wegen dem Wassergeld ...
Tags darauf waren wir auf der Passat (einem Viermaster in Travemünde) und kauften zum Abschluss noch zwei Postkarten - leider ohne Briefmarken (die habe ich verbummelt zu bestellen).
Am nächsten Tag wollte ich in einem Kiosk, der neben Brötchen auch Postkarten verkaufte ein paar Briefmarken käuflich erwerben. Die Antwort kam trocken: " Nur wenn Sie auch Postkarten kaufen!". Auf die Antwort ich hätte bereits Postkarten, war die Erwiderung lapidar: "Dann nicht!".
Ich konnte mir nicht verkneifen die Dame ob ihrer Geschäftstüchtigkeit zu beglückwünschen und nahm mir fest vor, hier nie wieder Brötchen zu kaufen.
Schön war, dass die Kids so zufrieden waren, dass man eigentlich den ganzen Tag nichts sagen musste.
Um die Ostseelegende komplett zu machen kaufte ich im Kiosk noch ein paar Fischbrötchen. Diese aßen meine Frau und ich im Strandkorb und die Kinder spielten mit ihren Spritzpistolen am Meer. Als sie anfingen zu streiten rief ihnen meine Frau zu, sie sollen aufhören (sie wollte nicht aufstehen, denn wir hatten ja noch die Brötchen zu essen). Leider fruchtete das nicht besonders und sie gingen dazu über vorbeilaufende Badegäste nass zu spritzen. Also rief ich nochmals kurz zu den Kids, sie sollten damit jetzt aufhören.
Der nächste Ruf kam dann von hinten. Der älterer Herr, der seit Tagen in seinem Sonnenstuhl saß und die Zeitung auswendig lernte bat uns höflich die gebotene Ruhe zu bewahren.
So wortwörtlich hörte sich das in etwa so an: "Ruhe!!! Hier wollen manche Menschen auch Ruhe haben!!! Gehen sie doch zu ihren Kindern, wenn sie etwas von ihnen wollen!!!"
(In so einem etwas militärisch angehauchtem Befehlston)
Mir gingen sofort 1000 Antworten durch den Kopf, die ich aber alle verwarf - man will sich ja nicht auf das Niveau seines Gegenübers begeben. Also sprang ich auf uns schrie: "Jawoll - Herr KaLeun!" und hab ihn ignoriert.
Die Familienhasserin schaltete sich natürlich auch sofort mit ein und meinte schrill: "Da brauchen sie doch nicht so zu schreien - die hören eh nichts." (als ob jemand geschrien hätte...).
In Gedanken erschien mir der Ostseestrand immer mehr wie ein riesiger Friedhof mit Strandkörben als Grabsteine.
Am nächsten Tag machten meine Kinder sich daran die Blumen zu gießen. Wir schmissen also den "Absperrhahn" an und los gings, bis eine Stimme vom Balkon im ersten Stock erschallte: "Das dürfen Sie nicht!"
Was verdammt nach mal darf ich nicht? - "Sie können nicht einfach die Pflanzen gießen!"
Auch die Erklärung, wir wären beauftragt worden, fruchtete kaum.
Ich erwähnte, dass es in Norddeutschland recht kompliziert wäre einfache Dinge zu tun. Darauf meinte die (übrigens auch schon lebensältere) Dame, ich müsse den Schlauch aber beim gießen von links nach rechts umstecken - wegen dem Wassergeld ...
Tags darauf waren wir auf der Passat (einem Viermaster in Travemünde) und kauften zum Abschluss noch zwei Postkarten - leider ohne Briefmarken (die habe ich verbummelt zu bestellen).
Am nächsten Tag wollte ich in einem Kiosk, der neben Brötchen auch Postkarten verkaufte ein paar Briefmarken käuflich erwerben. Die Antwort kam trocken: " Nur wenn Sie auch Postkarten kaufen!". Auf die Antwort ich hätte bereits Postkarten, war die Erwiderung lapidar: "Dann nicht!".
Ich konnte mir nicht verkneifen die Dame ob ihrer Geschäftstüchtigkeit zu beglückwünschen und nahm mir fest vor, hier nie wieder Brötchen zu kaufen.
StephansKleineWelt - 10. Aug, 13:54
